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Zwischen Realität und Hoax & Pokus
Ich bin Autodidakt und arbeite als zeitgenössischer Tattoo-Künstler, Grafiker und Maler. Meine Arbeiten verbinden detaillierte Studien mit farbenfroher Acrylmalerei im Cartoon-Stil und besitzen zugleich eine starke gesellschaftskritische Ausrichtung, die sich aufgrund der leuchtenden Farben oft erst auf den zweiten Blick offenbart. Das Zeichnen begleitet mich seit meiner frühen Kindheit, und meine Laufbahn als Tattoo-Künstler begann im Jahr 1999.
Lajos Tornyosi – Künstlerische Vision
Meine Arbeit verortet sich in einer zeitgenössischen Strömung, die die Ästhetik des Pop-Surrealismus und der Lowbrow Art mit einzigartigen Elementen der Urban Art und des Cartoonismus verbindet.
Das Theater des Absurden Die Protagonisten meiner Bilder sind oft prägende Zeichentrickfiguren meiner Kindheit, die größtenteils aus meiner Heimat Ungarn stammen. Ich behandle diese Figuren wie Schauspieler auf einer Bühne und inszeniere sie in spezifischen Ereignissen, in denen die Fantasie mit der realen Welt verschmilzt. Das Ergebnis zielt nicht darauf ab, die Realität widerzuspiegeln; vielmehr erzeugt es eine Verzerrung, die den Betrachter dazu zwingt, die Grundfesten seiner eigenen Wahrnehmung zu hinterfragen.
Visuelle Sprache & Philosophie In diesem visuellen Raum ist das Bild niemals bloße Dekoration. Es erzählt eine Geschichte, wirft Fragen auf und reflektiert symbolisch und mit visuellem Humor die Gegenwart. Meine Arbeit lässt sich der Post-Internet Art zuordnen, wobei ich „Konzeptkunst“ als einen Rahmen betrachte, in dem die Idee der vorrangige Aspekt ist: Die Idee wird zur Maschine, die die Kunst ans Licht bringt. Durch engagiertes Selbststudium habe ich mir die Methoden der klassischen Öl- und Acrylmalerei angeeignet, um diese konzeptionelle Vision bestmöglich umzusetzen.
